Weblog bei Nacht - Free Template by www.temblo.com
 
 
 
Menue

Startseite
Über...
Gästebuch
Kontakt
Archiv
Abonnieren
RSS

Kategorie



Links



 
Und schon wieder Juni ...

Moinsen!

Ich habe hier so einen Kalender, der zu jedem einzelnen Tag des Jahres eine winzigkleine "Anleitung zum Glücklichsein" beinhaltet. Ein Jahreskurs in positivem Denken & Leben, wenn man so will. Für den 1. Juni steht da:

Befreie dich heute von jeder Abhängigkeit!
Unterwirf dich nicht mehr negativen Einflüssen und Gedanken anderer!

Hhmm ... Bei Abhängigkeit denke ich zuerst ans Rauchen oder sowas, aber das brauche ich mir zum Glück nicht abgewöhnen, das hab ich schon vor einigen Jahren aufgegeben *stolzbin*

Man macht sich vermutlich viel eher von unsichtbaren Dingen abhängig und lebt danach, lässt sich in Richtungen drängen, die einem vielleicht gar nicht gefallen - eben weil man das Gefühl hat, man müsse halt, es würde von einem erwartet.

Jemand der kein großes Selbstwertgefühl hat, wird sicher öfter in Situationen kommen, wo er Dinge tut, die ihm eigentlich gegen den Strich gehen, er aber vielleicht denkt, Person x oder y hätte ihn dann sicher ein Stückchen lieber, als wenn er es nicht täte, kenne ich aus eigener Erfahrung, das war früher "Tagesgeschäft". Immer wollte ich irgendwo dazugehören, wollte gemocht werden und dachte, das würde bedeuten, dass ich sein müsste, wie andere es gerne hätten.

Ich war also auch abhängig von den Meinungen anderer, was bis zu einem gewissen Grad wohl auch völlig normal ist, aber man darf sich selbst dabei nicht vergessen. Es heißt immer "wer sich selbst nicht liebt, den kann auch kein anderer lieben" und heute denke ich, dass das auch korrekt ist. 

Zwar muss ich noch an mir arbeiten, klar, aber es hat sich schon ganz schön was verändert. Ich ecke heute gern mal irgendwo an, nehme lieber Nachteile in Kauf, als mich zu verstellen und es ist nicht für jeden leicht, mit mir umzugehen.

Aber ich habe gelernt, dass es Menschen gibt, denen es wichtig ist, dass man ihnen ehrlich entgegentritt, die einem dankbar sind, wenn man auch mal was kritisiert, eben weil sie erkannt haben, dass Kritik nicht etwa heißt: "Boah, was bist du bekloppt, ich zeig dir mal, wie es eigentlich sein muss", sondern dann es bedeutet: "Ich würde so gern besser mit dir zurecht kommen, weil ich dich mag, weil ich Interesse an dir habe, du bist mir nicht egal."

Ich selbst bin heute ebenfalls dankbar für ehrliche Kritik, weil ich davon ausgehe, die kritisierende Person würde mir das vermutlich gar nicht sagen, wenn ich ihr scheißegal wäre - jemand, der mir völlig unwichtig ist, dem sage ich doch auch nicht , was mich an ihm eventuell stören könnte, da ist es mir egal - Kritik ist für mich eine Interessensbekundung und somit etwas sehr Erfreuliches!

Wie kam ich da jetzt überhaupt drauf? Ach so, mein Tagessprüchlein ... Der 2. Teil davon, sich nicht den negativen Gedanken anderer zu unterwerfen ist teilweise auch nicht so leicht, es zieht einen schon mit runter, wenn man von Menschen umgeben ist, die einem stundenlang ihr Leid klagen - was weder denen, noch einem selbst hilft. Diese Menschen richten ihre Aufmerksamkeit auf ihr Elend - und machen es meiner Meinung nach damit nur noch schlimmer, sie schenken dem Schlechten ihre Energie.

Da nicht drauf einzugehen ist manchmal schwer, einfach weil der andere es ja erwartet, er will bedauert werden, Recht bekommen und in seiner Sichtweise bestätigt werden. Meistens bin ich dann diejenige, die versucht, da was Tolles dran zu sehen und die Chancen zu entdecken, die da drin stecken - aber es gibt Leute, die haben da keinen Bock drauf, die finden es besser, drauf zu bestehen, dass alle Welt sie ungerecht behandelt und es ihnen ja ach so schlecht geht.

Man kann keinen zwingen, seine Gedanken umzukrempeln, aber man kann auch mich nicht zwingen, mich da länger mit auseinanderzusetzen, als es mir gut tut. So macht man sich nicht unbedingt Freunde, aber es gibt auch da wieder Menschen, die das als "Geschenk" anerkennen, die froh sind, wenn sie einer unter ihrer dunklen Wolke hervorholt und sie dran erinnert, dass oben drüber definitiv die Sonne scheint.

Hups, das sollte eigentlich nur ein kurzer Eintrag werden, ein kleines Zitat am Morgen - aber na ja, ein bisschen Fingergymnastik kurz vor acht ist sicher auch nicht verkehrt. Aber jetzt ist`s genug, ich mach mal Fühstück.

Einen schönen Sonntag wünscht

die Zora.

1.6.08 07:51


2. Juni

Sodele, Kalenderchen gezückt und was steht da heute?

"Akzeptiere keine der Beschränkungen, die andere dir auferlegen wollen.
Habe Mut zu großen Ideen und führe sie durch."

Hhmm - wie soll ich das denn nun verstehen? Wenn meine Kinder das lesen, dann berufen sie sich noch drauf und sagen: Nö Mama, deine Beschränkung akzeptieren wir nicht, wir schauen jetzt Fernseh und damit basta! So etwa?? Neee, das kanns ja nicht sein ...

Ich denke, damit ist eher gemeint, dass man nichts auf die Meinung anderer geben soll, wen sie Dinge sagen wie:

  • "Das wird ja eh nix!"
  • "Andere vielleicht, aber DU sicher nicht."
  • "Das hat in unserer Familie noch nie geklappt, warum sollte es bei dir was werden?"

Da gibts vermutlich mindestens eine Millionen Möglichkeiten mehr und sicher kennt jeder von uns die ein oder andere Aussage davon.

Ich finde, wer seinem Kind regelmäßig einredet, es könne eh nie was aus ihm werden, bzw. solle es bloß nicht ZU große Träume träumen, der brauch sich später nicht wundern, wenn es auch tatsächlich so kommt.

In meiner Family gibts da recht gute "Anschauungsobjekte" - ein Geschwisterpaar, das von klein auf gesagt bekommen hat, dass sie doof sind, es nie zu was bringen und egal was sie tun würden, es ginge sowieso immer schief.

Die beiden sind heute erwachsen und erfüllen die Vorhersagen ihrer Mutter ganz exakt - und die Mutter meckert drüber ... Verrückt, irgendwie.

So verwunderlich ist dieses Prinzip doch gar nicht. Ein Kind, das immer und immer wieder mit solchen Sätzen konfrontiert wird, wird sie früher oder später verinnerlicht haben und es steht für mich außer Frage, dass das Auftreten eines Menschen, der denkt: "Wird eh nix" ganz, ganz sicher ein völlig anderes ist, das das von jemandem, der immer wieder gesagt bekommen hat, dass er alles erreichen wird, was er sich vornimmt und ihm sämtliche Möglichkeiten offen stehen.

Logisch, dass ich mich nicht 100%ig für etwas einsetze, wenn ich davon ausgehe, dass es eh verschwendete Zeit ist. Ich werde immer unter meinen Möglichkeiten bleiben, von anderen übertrumpft werden und mich dann drüber ärgern, dass nicht ich, sondern mein Kollege befördert wurde. "Siehste, hab ich`s doch gewusst", werde ich sagen, meine Sicht der Dinge als bestätigt betrachten und der Teufelskreis wird sich weiterdrehen.

Eine echte Katastrophe - noch dazu eine hausgemachte ...

Alles was irgendwer auf dieser Welt schon mal erreicht hat, kann jeder andere auch erreichen, davon bin ich überzeugt. Seinen Kindern einzureden, sie würden vom großen Kuchen vermutlich eh nie was abkriegen, weil "Geld kommt schließlich nur zu Geld", beraubt sie meiner Meinung nach eines großen Teils ihrer Möglichkeiten.

Okay, soweit meine Gedanken zum heutigen 2. Juni.

2.6.08 10:24


Glauben an Unmögliches

Weil`s grad zum Carpe diem-Thema des heutigen Tages passt, direkt mal zwei Zitate, die ich sehr gerne mag:

* * *

Man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen!

Hermann Hesse

* * *

Und Henry Ford hat gewusst:

"Ob du glaubst, dass du etwas kannst, oder ob du es nicht glaubst - in beiden Fällen hast du vermutlich recht!"

* * *

Weiter Erläuterungen meinerseits sind da glaub ich nicht nötig ...

2.6.08 10:32


Glück im Unglück

Ich hatte ja geschrieben, dass wir am Freitagabend Wasser im Keller hatten, aber als ich heute früh die Zeitung aufgeschlagen habe, ist mir erst mal bewusst beworden, was für ein Glück wir eigentlich noch hatten!

Wir kriegen hier eine überregionale Tageszeitung und sind auch nur ein kleines Dorf, aber unser Dörfchen ist in dieser Zeitung (die also ein recht großeß Einzugsgebiet hat) mit mehreren Bildern vertreten, weil es hier am Schlimmsten gewesen sei. Tja, was soll ich sagen - unser "Schaden" ist echt mickrig, im Vergleich zu anderen, ein paar Straßen weiter. Wir hatten richtig Glück und da bin ich dankbar für!

Ich nehm das mal als Ergebnis meines positiven Denkens! *lächel* Wer weiß, was sonst noch passiert wäre ...

Zora (deren Keller auch schon wieder trocken ist, übrigens)

2.6.08 10:40


Frühsport

Kurz noch mein Sportpensum von heute früh, dann hab ich genug gequatscht, für den Anfang:

1600 Meter bin ich geschwommen, diesmal auch komplett am Stück - bin echt stolz auf mich, wenn einer sportmuffelig war, dann ich!

Hat mir am Wochenende sogar richtig gefehlt, war ein ganz komisches Gefühl, Sport machen zu wollen - aber es beschränkt sich dann doch noch aufs Schwimmen, joggen oder radeln wär nix für mich, zum Einen, der Hitze wegen, dann aber ja auch wegen meines Knies (und da isse schon wieder, meine lebenslange Ausrede, warum ich so faul bin, bzw. war ... )

Freu mich schon auf morgen früh, punkt acht schmeiß ich mich wieder in die Fluten. 

Sportliche Grüße, Zora

2.6.08 10:45


Wie ehrlich darf man sein?

Ich weiß, dass man nicht ungefragt anderen Leuten seine Meinung kundtun sollte - man denkt sich seinen Teil und fertig. Aber wie ist das bei Freuden?

Angenommen, man hat eine gute Freundin, die knappe 158 Kilo auf die Waage bringt, da ganz und gar nicht glücklich mit ist (wen wundert`s...) und da auch öfter mal drüber jammert. Wenn diese Freundin einen nun schon mehrfach dafür "gelobt" hat, es also ausgesprochen gut findet, dass man ja immer ehrlich die Meinung sagt, auch wenn es mal nicht so gern gehört wird - darf man dann besagter Freundin auch mal vor Augen halten, was man davon hält, wenn sie einerseits so unglücklich ist, andererseits aber mittags beim McD einläuft und sich Bic Mäc samt Cheeseburger gleichzeitig reinstopft? Oder wenn sie von der Autobahn runterfährt, um bei besagten goldenen Bögen auf dem Parkplatz ein Maxi-Menu und noch irgendwas zu verputzen um dann wieder auf die Autobahn zurückzukehren?

Darf man da auch mal konkret werden, oder verbietet das der gute Anstand? Ab und an hab ich ja schon mal gesagt, dass es sicher auch was anderes Essbares in der Nähe gegeben hätte, wenn sie denn danach gesucht hätte - aber darf ich denn auch mal sagen: "Mensch, du hast 2 kleine Kinder, sollen die über kurz oder lang ohne Mama dastehen, weil die an einem Herzinfarkt gestorben ist?"

Manchmal liegt mir sowas auf der Zunge, aber gleichzeitig weiß ich auch, dass sie sehr leidet - da will man es ja nicht unnötig schlimmer machen. Allerdings nützt es doch auch nix, die Augen vor irgendwas zu verschließen. Sicher, unter dem Teppich lebt sich`s teilweise recht gemütlich, aber da stolpert man doch früher oder später sowieso immer wieder drüber.

Bisher habe ich sie ein wenig zu motivieren versucht, hab sie mit zum Bauchtannz geschleppt und auch bei meiner Schwimmerei hat sie sich eingeklinkt - suuuuuper, wirklich, das find ich klasse und wichtig, aber manchmal kommen einfach Situationen auf, wo ich nicht weiß, was ich nun sagen soll. Verletzen will man den anderen ja nicht, aber ich hab manchmal das Gefühl, sie verdrängt viele Dinge und das bringts auf Dauer ja auch nicht.

Mir ist schon klar, dass sie mit dem Essen irgendwas kompensiert, aber ich frage mich, wo der Schnitt ist - bis wohin ist Mitleid angebracht und ab wann darf man auch mal deutlich werden? Wie gesagt, angeblich mag sie das so an mir, aber bei diesem Thema traue ich mich das nicht so.

Schon doof, mit der Ehrlichkeit - manchmal zumindest.

3.6.08 10:54


3. Juni

Heute steht in meinem Kalender:

Positive Gedanken sind Helfer,
die Möglichkeiten besseren und rascheren Vorankommens zu erspähen.
Setze sie ein.

Jooo, wenn ich mein Unterbewusstsein auf die positiven Dinge dieser Welt programmiere, dann wird es mich immer häufiger in meinem Denken bestätigen wollen - es wird mir beweisen, dass ich recht habe, mit dem, was in meinem Kopf so vorgeht und mir immer wieder Positives zeigen.

Dass man so schneller und leichter voran kommt, ist für mich persönlich jedenfalls einfach nur logisch. Da wirkt das Gesetz der Anziehung ...

Umgekehrt funktioniert das genauso und denken tun wir sowieso immer - warum also unnötigerweise Schlechtes anziehen? Macht das Sinn? Man kann meinetwegen seine Zweifel haben, aber wirklich leugnen kann man die Kraft der positiven Gedanken meiner Meinung nach nicht. Bzw. nicht mehr. Da versichert man sich gegen jeden Scheiß, lässt sich gegen Zecken impfen und raucht "Light-Zigaretten" (*kopfschüttel*) - und füttert gleichzeitig sein Unterbewusstsein mit Neid, Rachegelüsten oder sonstwas.

Ich glaube, bedeutend mehr Menschen sterben an ihrer Angewohnheit, immer nur das Schlechte zu sehen, als an einem Zeckenbiss ...

Aber gegen krankes Denken gibt`s halt leider kein Spritzchen, da muss man schon selber ran und kann es nicht auf den Onkel Doktor abschieben. Sowieso was, was man hier zulande gerne macht: Die Verantwortung abgeben. "Wie, ich soll aufhören zu rauchen? Ich dachte, sie könnten mir ein paar Tabletten gegen meinen chronischen Husten geben? Ich nehm auch nen Saft!"

Ist aber ja auch viel leichter und angenehmer, die Schuld für alles, was im eigenen Leben nicht so klappt, woanders zu suchen - dabei liegt die Lösung doch so nah ...

Zora

3.6.08 11:12


 [eine Seite weiter]


 
Copyright 2007 Free Template by www.temblo.com ~ Design by Angelme
Gratis bloggen bei
myblog.de