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2. Juni

Sodele, Kalenderchen gezückt und was steht da heute?

"Akzeptiere keine der Beschränkungen, die andere dir auferlegen wollen.
Habe Mut zu großen Ideen und führe sie durch."

Hhmm - wie soll ich das denn nun verstehen? Wenn meine Kinder das lesen, dann berufen sie sich noch drauf und sagen: Nö Mama, deine Beschränkung akzeptieren wir nicht, wir schauen jetzt Fernseh und damit basta! So etwa?? Neee, das kanns ja nicht sein ...

Ich denke, damit ist eher gemeint, dass man nichts auf die Meinung anderer geben soll, wen sie Dinge sagen wie:

  • "Das wird ja eh nix!"
  • "Andere vielleicht, aber DU sicher nicht."
  • "Das hat in unserer Familie noch nie geklappt, warum sollte es bei dir was werden?"

Da gibts vermutlich mindestens eine Millionen Möglichkeiten mehr und sicher kennt jeder von uns die ein oder andere Aussage davon.

Ich finde, wer seinem Kind regelmäßig einredet, es könne eh nie was aus ihm werden, bzw. solle es bloß nicht ZU große Träume träumen, der brauch sich später nicht wundern, wenn es auch tatsächlich so kommt.

In meiner Family gibts da recht gute "Anschauungsobjekte" - ein Geschwisterpaar, das von klein auf gesagt bekommen hat, dass sie doof sind, es nie zu was bringen und egal was sie tun würden, es ginge sowieso immer schief.

Die beiden sind heute erwachsen und erfüllen die Vorhersagen ihrer Mutter ganz exakt - und die Mutter meckert drüber ... Verrückt, irgendwie.

So verwunderlich ist dieses Prinzip doch gar nicht. Ein Kind, das immer und immer wieder mit solchen Sätzen konfrontiert wird, wird sie früher oder später verinnerlicht haben und es steht für mich außer Frage, dass das Auftreten eines Menschen, der denkt: "Wird eh nix" ganz, ganz sicher ein völlig anderes ist, das das von jemandem, der immer wieder gesagt bekommen hat, dass er alles erreichen wird, was er sich vornimmt und ihm sämtliche Möglichkeiten offen stehen.

Logisch, dass ich mich nicht 100%ig für etwas einsetze, wenn ich davon ausgehe, dass es eh verschwendete Zeit ist. Ich werde immer unter meinen Möglichkeiten bleiben, von anderen übertrumpft werden und mich dann drüber ärgern, dass nicht ich, sondern mein Kollege befördert wurde. "Siehste, hab ich`s doch gewusst", werde ich sagen, meine Sicht der Dinge als bestätigt betrachten und der Teufelskreis wird sich weiterdrehen.

Eine echte Katastrophe - noch dazu eine hausgemachte ...

Alles was irgendwer auf dieser Welt schon mal erreicht hat, kann jeder andere auch erreichen, davon bin ich überzeugt. Seinen Kindern einzureden, sie würden vom großen Kuchen vermutlich eh nie was abkriegen, weil "Geld kommt schließlich nur zu Geld", beraubt sie meiner Meinung nach eines großen Teils ihrer Möglichkeiten.

Okay, soweit meine Gedanken zum heutigen 2. Juni.

2.6.08 10:24
 


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