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Denkarium

Wie ehrlich darf man sein?

Ich weiß, dass man nicht ungefragt anderen Leuten seine Meinung kundtun sollte - man denkt sich seinen Teil und fertig. Aber wie ist das bei Freuden?

Angenommen, man hat eine gute Freundin, die knappe 158 Kilo auf die Waage bringt, da ganz und gar nicht glücklich mit ist (wen wundert`s...) und da auch öfter mal drüber jammert. Wenn diese Freundin einen nun schon mehrfach dafür "gelobt" hat, es also ausgesprochen gut findet, dass man ja immer ehrlich die Meinung sagt, auch wenn es mal nicht so gern gehört wird - darf man dann besagter Freundin auch mal vor Augen halten, was man davon hält, wenn sie einerseits so unglücklich ist, andererseits aber mittags beim McD einläuft und sich Bic Mäc samt Cheeseburger gleichzeitig reinstopft? Oder wenn sie von der Autobahn runterfährt, um bei besagten goldenen Bögen auf dem Parkplatz ein Maxi-Menu und noch irgendwas zu verputzen um dann wieder auf die Autobahn zurückzukehren?

Darf man da auch mal konkret werden, oder verbietet das der gute Anstand? Ab und an hab ich ja schon mal gesagt, dass es sicher auch was anderes Essbares in der Nähe gegeben hätte, wenn sie denn danach gesucht hätte - aber darf ich denn auch mal sagen: "Mensch, du hast 2 kleine Kinder, sollen die über kurz oder lang ohne Mama dastehen, weil die an einem Herzinfarkt gestorben ist?"

Manchmal liegt mir sowas auf der Zunge, aber gleichzeitig weiß ich auch, dass sie sehr leidet - da will man es ja nicht unnötig schlimmer machen. Allerdings nützt es doch auch nix, die Augen vor irgendwas zu verschließen. Sicher, unter dem Teppich lebt sich`s teilweise recht gemütlich, aber da stolpert man doch früher oder später sowieso immer wieder drüber.

Bisher habe ich sie ein wenig zu motivieren versucht, hab sie mit zum Bauchtannz geschleppt und auch bei meiner Schwimmerei hat sie sich eingeklinkt - suuuuuper, wirklich, das find ich klasse und wichtig, aber manchmal kommen einfach Situationen auf, wo ich nicht weiß, was ich nun sagen soll. Verletzen will man den anderen ja nicht, aber ich hab manchmal das Gefühl, sie verdrängt viele Dinge und das bringts auf Dauer ja auch nicht.

Mir ist schon klar, dass sie mit dem Essen irgendwas kompensiert, aber ich frage mich, wo der Schnitt ist - bis wohin ist Mitleid angebracht und ab wann darf man auch mal deutlich werden? Wie gesagt, angeblich mag sie das so an mir, aber bei diesem Thema traue ich mich das nicht so.

Schon doof, mit der Ehrlichkeit - manchmal zumindest.

3.6.08 10:54


Die Macht der Gedanken

Ich bin fest davon überzeugt, dass es meine Gedanken sind, die meine Welt erschaffen - und doch ertappe ich mich manchmal dabei, wie ich Schlechtes denke oder mich anstecken lasse, von irgendwelchen negativen Dingen.

Hhmm - gar nicht immer so leicht, alles in die Tat umzusetzen, was man so im Kopf hat, aber so lange ich es dann doch immer wieder bemerke, ist das ja schon mal was ... da lässt sich mit arbeiten.

Gaaaaaaaanz früher habe ich mal an das Schicksal geglaubt, an Zufälle und all sowas, war der Meinung, es würde immer exakt das passieren, was auch passieren soll, aber das sehe ich schon recht lange nicht mehr so. ICH gestalte mein Leben und umso schlimmer finde ich es deshalb, wenn ich mich beim Denken negativer Dinge erwische.

Ist schon interessant, wie sich Sichtweisen so verändern können ... Und noch interessanter ist es, was man alles so entdecken kann, wenn man die Dinge mal von unterschiedlichen Seiten betrachtet.

Marc Aurel hat schon gewusst: "Unser Leben ist das Ergebnis unserer Gedanken" und an manchen Menschen lässt sich ihre Art zu denken auch tatsächlich schon auf den ersten Blick erkennen. Sobald sie von sich erzählen, bestätigt sich das dann oft - bei Freunden bemerkt man das noch leichter.

Es gab zum Glück Situationen in meinem Leben, die mir die Gelegenheit gegeben haben, den Glauben an die Macht meiner Gedanken zu überprüfen, bzw. ihre Wirksamkeit. Immer wurden meine vorherigen Gedanken oder Erwartungen zu einer Sache bestätigt (sowohl positiv, als auch negativ) - und wenn ich versuche, mir vorzustellen, was für endlose Möglichkeiten darin verborgen liegen, dann finde ich das schon sehr, sehr spannend!

Früher (Kindheit) hatte ich immer Schiss vor dem, was da wohl kommen könnte - heute zum Glück nicht mehr. Ich habe lernen dürfen, dass alles, was auf den ersten Blick vielleicht schlecht aussah, letzten Endes immer gut für mich war - und so wird auch alles weniger Schöne zu etwas Gutem, wenn es auch manchmal etwas schwer ist, drauf zu vertrauen ... aber es lohnt sich! Nur eine Frage der Zeit!

Zora

31.5.08 18:30





 
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